Neue Studie zur Klimabilanz von Reisen mit Reisemobilen und Caravans

(Quelle: Caravaning Industrie Verband e.V.)

Herausgeber:

Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg

Auftraggeber:

Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD) und Caravaning Informations GmbH

Gegenstand:

Vergleich von typischen Campingreisen mit weiteren Verkehrsmittel- und Übernachtungsmöglichkeiten

Wesentliche Ergebnisse:

Die Emissionen der Reisemobile bewegen sich je nach Fahrzeugtyp zwischen 3,9 und 4,3 t CO2 im Jahr. Die Emissionen des Fahrens sind dabei – unabhängig vom Typ – etwa um den Faktor 20 bis 50 höher als die durch das Übernachten verursachten Emissionen. Zugrundegelegt wurde dabei pro Jahr eine durchschnittliche Fahrleistung von rund 9.800 km und 82 Übernachtungen.

Caravanurlaubsreisen sind in der Regel bei Reisen innerhalb Deutschlands mit geringeren Emissionen verbunden als die Kombination von Pkw und Hotelübernachtungen. Dabei können die höheren Emissionen des Fahrens durch geringere Übernachtungsemissionen kompensiert werden. Dementsprechend fällt die Einsparung höher aus, je länger die Reise (mehr Übernachtungen) ist bzw. je kürzer die Reisedistanz.

Bei hohen Reisedistanzen (z. B. Auslandsreisen) und/oder kurzen Reisen (weniger als 14 Tage) kann die Kombination von Hotel und Anreise mit dem Pkw vorteilhaft gegenüber Carvanreisen sein.

Die Anreise mit der Bahn oder dem Fernbus ist in den Betrachtungsfällen die Variante mit den geringsten Emissionen, unabhängig von der Übernachtungsform.

Reisen mit dem Flugzeug oder dem Kreuzfahrtschiff haben in allen Betrachtungsfällen deutlich höhere Emissionen als alle anderen betrachteten Reiseformen.

Link zur Studie: