Oktober 2022:
Moor-Führung und Moor-Spende in der Rhön

Am Samstag, den 1.10.2022, trafen wir uns in der Hochrhön (bei Gersfeld) zu einer Führung durch das Rote Moor. Um 13 Uhr lernten wir bei leichtem Nieselregen und Nebel unseren Moorführer Georg vom Naturschutzbund (NABU) kennen, der uns zunächst in die Besonderheiten des Biosphärenreservats Rhön einweihte. Anschließend führte er uns in das Rote Moor, zeigte uns an unterschiedlichen Stellen die Pflanzen- und Tierwelt des Moores und fesselte uns mit der einen oder anderen Legende über das Moor. Sehr anschaulich erklärte Georg uns die Entstehung und Geschichte des Roten Moores, dessen Bedeutung und die Anstrengungen des NABU zum Schutz dieses wertvollen Lebensraumes. Auf halber Strecke lauschten wir 1 Minute lang der Stille des Karpaten-Birkenwaldes, während Georg mit einem kleinen Gedicht jeden von uns aufforderte, immer wieder mal innezuhalten und Ruhe zu finden.

Im Anschluss an die 2-stündige Führung trafen wir uns im NABU-Haus, genossen eine heiße Tasse Tee und ein Stückchen Kuchen und überreichten dem  NABU einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro für den Schutz und Erhalt des Roten Moores. Denn: Moore sind ein wichtiger Lebensraum und CO2-Speicher.

Anschließend ging es mit den Wohnmobilen zum Stellplatz Hochrhön in Schachen, wo wir unser Basislager aufgeschlagen hatten. Um 18.00 Uhr wanderten wir ca. 2 km nach Gersfeld und ließen den tollen Tag bei einem guten Essen und angeregten Gesprächen ausklingen.

Am nächsten Tag war das Wetter leider nicht besser geworden und es regnete immer noch. Unseren ursprünglichen Plan einer Wanderung auf die Wasserkuppe, Hessens höchsten Berg, mussten wir daher fallen lassen. Wir fuhren kurz entschlossen mit unseren Wohnmobilen auf den Berg und machten dort einen etwa 2-stündigen Spaziergang rund um den Gipfel. Leider hatten wir aufgrund des Nebels keine Aussicht auf die umliegende Naturlandschaft. Aber es war trotzdem schön.

April 2022:
800 Bäume in Mecklenburg-Vorpommern gepflanzt

Am Samstag, den 09.04.22, haben wir mit 14 Mitgliedern des Vereins WOHNmobil für Klimaschutz e.V. nicht nur die von uns gespendeten 800 Bäume gepflanzt. Am Ende des Tages blickten wir stolz auf rund 1.600 kleine Rotbuchen und Lärchen, die wir in den feuchten, vom Forstamt sehr gut vorbereiteten Waldboden gesetzt hatten.
 
Wir ließen uns auch von wildem Aprilwetter mit Regen, Wind, Hagel und Sonne nicht abhalten, die 2-jährigen Pflanzen auf einer von Trockenheit, Borkenkäfer und Sturm zerstörten Waldfläche zwischen Grevesmühlen und Wismar sorgfältig in den sandigen Waldboden zu pflanzen (siehe Video). Während einer wohlverdienten Pause wärmten wir uns an einem kleinen Lagerfeuer und trockneten unsere nass gewordene Kleidung.
 
Wieder zurück auf dem Wohnmobilstellplatz im Ostseebad Boltenhagen war erstmal Relaxen angesagt, bevor der Tag bei einem gemeinsamen Essen seinen gemütlichen Ausklang fand.

März 2022:
550 Bäume und 150 Sträucher im Odenwald gepflanzt

Am Samstag, den 05.03.22 haben wir mit 26 Mitgliedern und gemeinsam mit unserem Fördermitglied, dem Reisemobil-Center Rhein-Main-Odenwald in Otzberg (RMC) im südlichen Odenwald 550 klimarobuste Roteichen und 150 Sträucher gepflanzt. Die Pflanzen wurden je zur Hälfte vom RMC und vom Verein gespendet.

Bereits am Vortag trafen sich 16 Mitglieder mit 9 Wohnmobilen auf dem Gelände des RMC. Der Inhaber, Civito Carroccia, hatte extra für uns genügend Platz geschaffen und seine eigenen Wohnmobile an anderer Stelle zwischengeparkt. Er stellte uns auch seine Werkstatthalle für das abendliche, gemütliche Beisammensein zur Verfügung. 

Am nächsten Morgen ging es bereits um 09.15 Uhr mit 4 vom RMC bereitgestellten Pkw zum Treffpunkt am Pflanzgebiet. Dort warteten die übrigen 10 Mitglieder und der örtliche Revierförster.

Nach einem kurzen Fußmarsch wies uns der Förster am Pflanzgebiet ein und schon ging es gegen 10.15 Uhr los. Auf unwegsamen Gelände buddelten wir hochmotiviert Loch für Loch und setzten die jungen Roteichen sorgfältig in den leicht feuchten Waldboden. Der Förster hatte zuvor die Pflanzreihen mit farbigen Stäben abgesteckt, damit wir beim Pflanzen nicht die Orientierung verlieren.

Nach rund 3 Stunden hatten wir die 550 Roteichen in die Erde gesetzt und machten uns daran, am künftigen Waldrand noch 150 Sträucher (Pfaffenhütchen, Hartriegel, wolliger Schneeball) für die Insektenwelt zu pflanzen.

Auf dem Gelände des RMC fand der Tag seinen Ausklang bei einer wohlverdienten Brotzeit, die Civito Carroccia dankenswerterweise gespendet hat.